FÜNF SCHRITTE ZUR GEWISSHEIT: Trauma-Diagnostik
1. Erstgespräch online per ZOOM (25 Minuten): Erhebung der relevanten Fakten, Einschätzung der aktuellen Problematik und möglicher traumatischer Erfahrungen. Falls die aktuelle Problematik zu einer Traumafolgestörung passen könnte, folgt eine Empfehlung für Schritt 2 (Pre-Tests).
2. Pre-Tests: Online-Tests zur Einschätzung der aktuellen Symptomatik einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) oder komplexen posttraumatischen Belastungsstörung (kPTBS), zur Erfassung möglicher traumatischer Erfahrungen sowie etwaiger psychischer Begleitstörungen. Falls eine Verdachtsdiagnose auf eine Traumafolgestörung gestellt wird, folgt die Empfehlung für Schritt 3 (Psychodiagnostisches Gespräch).
3. Psychodiagnostisches Gespräch online per ZOOM (ca. 60 Minuten) mit dem Direktor des Zentrums für psychologische Diagnostik, Professor Dr. H. Bass. Dabei werden mögliche traumatische Erfahrungen, die Entwicklung der Beschwerden und deren Auswirkungen auf die gegenwärtige Lebenssituation systematisch untersucht. Insbesondere wird geprüft, ob die diagnostischen Kriterien einer PTBS oder kPTBS erfüllt sind. Die Diagnosestellung erfolgt nicht allein auf Grund von Fragebogenergebnissen. Danach:
4. Final Tests: Weitere Online-Tests zur Bestimmung des Schweregrades der Traumafolgestörung, zur Erfassung zusätzlicher Merkmale einer komplexen PTBS (insbesondere Schwierigkeiten der Emotionsregulation, des Selbstbildes und der Beziehungsgestaltung) sowie differentialdiagnostische Tests zur Abgrenzung gegenüber alternativen Erklärungsmöglichkeiten der Symptome (z. B. Depressionen, Angststörungen, Persönlichkeitsstörungen, ADHS oder Autismus-Spektrum-Störung).
5. Zeitnahe mehrseitige wissenschaftliche Auswertung und Diagnosestellung nach den neuesten Standards der Weltgesundheitsorganisation, dem ICD-11, sowie den ärztlichen Leitlinien. Dabei erfolgt insbesondere die Unterscheidung zwischen PTBS, komplexer PTBS und anderen psychischen Störungen. Ergänzend erfolgt auf Wunsch eine Beurteilung der Funktionseinschränkungen nach der ICF (International Classification of Functioning, Disability and Health) der Weltgesundheitsorganisation. Das ist sinnvoll beispielsweise für die Beantragung eines Nachteilsausgleichs im Beruf.
Klientinnen und Klienten schrieben:
"Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Bass, ich möchte Ihnen von Herzen für Ihre wertvolle Unterstützung danken. Ihr Gutachten war und ist für mich von unschätzbarem Wert. Ohne Ihre Hilfe wäre es für mich kaum möglich gewesen, meine Situation so klar und nachvollziehbar darzustellen. [...] Es hat mir psychisch bereits sehr geholfen, dass ich durch Sie endlich die Möglichkeit hatte, meine inneren Wahrheiten auszusprechen und dass all dies nun in den Dokumenten festgehalten ist. Das hat meine seelische Verfassung spürbar verbessert."
Kimiya, 25 Jahre alt, Altenpflegerin in Ausbildung.
"Der Ablauf war überraschend einfach und für mich persönlich war alles zufrieden stellend. Ich hab mich wohl gefühlt bei den Gesprächen und das Gefühl gehabt, dass ich endlich weiter komme und meine Probleme verstanden werden. Ich hätte mir höchstens gewünscht, dass man zu den Fragebögen noch Dinge selbst ausführlich beschreiben kann, aber habe ich ja persönlich per E-Mail auch machen können. Das einzige, was ein bisschen schade aber auch nicht schlimm war, waren die Wartezeiten. Das Gutachten war alles sehr ausführlich, verständlich, lesbar."
Jennifer, 25 Jahre alt, Tierphysiotherapeutin.
Weitere Infos zur Diagnostik: PTBS, kPTBS
Traumafolgestörungen: Diagnostik und Differentialdiagnostik
Weiterführende wissenschaftliche Informationen zu posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) und komplexen posttraumatischen Belastungsstörungen (kPTBS) bietet die aktuelle S3-Leitlinie der AWMF (2026).