ADHS, Autismus und Trauma: Wie läuft die Diagnostik ab?
Die Erwachsenen-ADHS ist die fortbestehende Form der neurobiologisch bedingten ADHS des Kindesalters. Voraussetzung für eine Diagnose im Erwachsenenalter ist daher, dass die Symptome schon im Alter von unter zwölf Jahren begonnen haben und seitdem chronisch vorhanden sind. Etwa 5 Prozent der Kinder und 2,5 Prozent der Erwachsenen leiden an ADHS. Kernsymptome sind Probleme in den Bereichen Aufmerksamkeit, Impulsivität, exekutive Funktionen (Planen, Problemlösen, Handlungskontrolle, Steuerung von Motivation und Emotionen) sowie teilweise Hyperaktivität. Nicht alle Symptome treten bei jeder/jedem Betroffenen in gleich starker Ausprägung auf.
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Die Autismus-Spektrum-Störung (ASS) gehört zu den Störungen der neuronalen Entwicklung. Diese beruhen auf angeborenen oder früh in der Entwicklung entstehenden Besonderheiten des Nervensystems. Sie können verschiedene kognitive und soziale Funktionen beeinträchtigen, darunter Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Sprache, Gedächtnis, Problemlöseverhalten und soziale Interaktion. Als zentrale Merkmale einer Autismus-Spektrum-Störung gelten anhaltende Auffälligkeiten in der sozialen Kommunikation und Interaktion sowie das Vorliegen eingeschränkter, sich wiederholender Verhaltensmuster, Interessen und Aktivitäten. Beide Merkmale sind nach bisherigem Kenntnisstand bereits in der frühen Entwicklung angelegt, können jedoch teilweise auch erst dann deutlich erkennbar werden, wenn die sozialen Anforderungen im Entwicklungsverlauf zunehmen.
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Autismus-Diagnostik
Psychische Traumafolgestörungen können entstehen, wenn Menschen außergewöhnlich bedrohliche oder belastende Ereignisse erleben, die ihre Möglichkeiten zur psychischen Verarbeitung überfordern. Zu den möglichen Folgen gehören anhaltende Ängste, erhöhte innere Anspannung, Schlafstörungen, ungewolltes Wiedererleben belastender Erfahrungen sowie die Vermeidung traumabezogener Erinnerungen und Situationen. Bei einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung (KPTBS), die insbesondere nach wiederholten oder lang anhaltenden traumatischen Erfahrungen auftreten kann, kommen Schwierigkeiten bei der Emotionsregulation, ein negatives Selbstbild und Beeinträchtigungen zwischenmenschlicher Beziehungen hinzu. Nicht jede traumatische Erfahrung führt zu einer psychischen Störung. Entscheidend für die Diagnostik sind Art, Ausprägung und Dauer der Beschwerden sowie deren Zusammenhang mit den belastenden Erfahrungen.
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Trauma-Diagnostik