FÜNF SCHRITTE ZUR GEWISSHEIT: ADHS-Diagnostik
1. Erstgespräch online per ZOOM (25 Minuten): Erhebung der relevanten Fakten, Einschätzung der aktuellen Problematik. Falls die aktuelle Problematik zu ADHS passen könnte, folgt eine Empfehlung für Schritt 2 (Pre-Tests).
2. Pre-Tests: Online-Tests zur Selbsteinschätzung der Situation vor dem 12. Lebensjahr, zur Einschätzung der aktuellen Symptomatik und zur Erfassung etwaiger psychischer Begleitstörungen. Außerdem sollten nach Möglichkeit Fotos der Grundschulzeugnisse eingereicht werden. Zusätzlich ist es hilfreich, wenn durch ein Elternteil ein Fragebogen zur Situation in der Kindheit ausgefüllt werden kann. Falls eine Verdachtsdiagnose auf ADHS gestellt wird, folgt die Empfehlung für Schritt 3 (Psychodiagnostisches Gespräch).
3. Psychodiagnostisches Gespräch online per ZOOM (ca. 60 Minuten) mit dem Direktor des Zentrums für psychologische Diagnostik, Professor Dr. H. Bass. Danach:
4. Final Tests: Weitere online-Tests zur Einschätzung der Schwere der ADHS-Belastung, zur weiteren Absicherung der Diagnose durch andere Verfahren sowie differentialdiagnostische Tests zur Abgrenzung gegenüber alternativen Erklärungsmöglichkeiten der Symptome (z. B. Autismus-Spektrum-Störung oder erlittene Traumata). Falls möglich, sollte durch eine Vertrauensperson (Partner:in, Freund:in) ein Fragebogen zur Erhebung der aktuellen Fremdwahrnehmung ausgefüllt werden. Zur Absicherung des psychodiagnostischen Befundes ist es notwendig, beim Hausarzt oder in einem freien Labor einen Blutwert bestimmen zu lassen (TSH-Wert), um eine Schilddrüsenerkrankung, die zu ähnlichen Symptomen wie bei ADHS führen kann, auszuschließen.
5. Zeitnahe mehrseitige wissenschaftliche Auswertung und Diagnosestellung nach den neuesten Standards der Weltgesundheitsorganisation, dem ICD-11, und der American Psychiatric Association, dem DSM-5, sowie den ärztlichen Leitlinien. Ergänzend erfolgt auf Wunsch eine Beurteilung der Funktionseinschränkungen nach der ICF (International Classification of Functioning, Disability and Health) der Weltgesundheitsorganisation. Das ist sinnvoll beispielsweise für die Beantragung eines Nachteilsausgleichs im Beruf.
Klientinnen und Klienten schrieben:
"Mir hat besonders gefallen, dass die Kommunikation reibungslos und Ihrerseits stets sehr zeitnah erfolgte. Sowohl das Erstgespräch/Vorgespräch als auch das Anamnesegespräch habe ich als respektvoll, zugewandt und wertschätzend empfunden."
Almut, 42 Jahre alt, Psychotherapeutin.
"Besonders gefallen hat mir, wie Sie, Herr Prof. Dr. Bass, mit mir geredet haben und Sie sehr viel Verständnis haben und zeigen. Habe mich sehr aufgehoben gefühlt bei Ihnen."
Elke, 58 Jahre alt, Sachbearbeiterin.
"Ich war sehr zufrieden! Ich wurde gut verstanden, mir wurde alles erklärt und ich bin rundum zufrieden diesen Weg mit Ihnen gemacht zu haben. Besonders gut haben mir die Online Meetings gefallen, um sich zu sehen und Verhalten zu erkennen. Das Gutachten ist sehr ausführlich und verständlich verfasst. Vielen Dank für alles und die Begleitung meiner Diagnose. Danke, dass Sie mich aufmerksam gemacht haben, der Weg vom möglichen Autismus zu einer ADHS Diagnose. Für mich war es zu Beginn eine Suche, warum ich anders bin bzw. was habe ich. Nun habe ich Antworten und bin sehr dankbar."
Nils, 32 Jahre alt, Kinderpfleger.
Weitere Infos zur Diagnostik: ADHS
ADS und ADHS im Erwachsenenalter
Die Aufmerksamkeitsdefizit- bzw. Hyperaktivitätsstörung (ADS/ADHS) im Erwachsenenalter tritt erst langsam ins Bewusstsein der Öffentlichkeit, obwohl Hunderttausende davon betroffen sind! Wir testen im Rahmen eines umfassenden Diagnostikverfahrens. Dieses finden sie hier erläutert.