top of page

 

SECHS SCHRITTE ZUR GEWISSHEIT: Autismus-Diagnostik

1. Erstgespräch online per ZOOM (25 Minuten): Erhebung der relevanten Fakten, Einschätzung der aktuellen Problematik. Falls die aktuelle Problematik zur Autismus-Spektrum-Störung passen könnte, folgt eine Empfehlung für Schritt 2 (Pre-Tests).

​

2. Pre-Tests: Einschätzung der Situation vor dem 6. Lebensjahr durch Auswertung eines Fragebogens für eine seinerzeitige Bezugsperson (in der Regel ein Elternteil). Falls dies nicht möglich ist, wird ein Fragebogen zur Selbsteinschätzung der Situation in der Kindheit angeboten. Des weiteren werden Tests angewendet zur Einschätzung der aktuellen Symptomatik und zur Erfassung etwaiger psychischer Begleitstörungen. Außerdem sollten nach Möglichkeit Fotos der Grundschulzeugnisse zur Auswertung eingereicht werden. Falls eine Verdachtsdiagnose auf ASS gestellt wird, folgt die Empfehlung für Schritt 3 (Psychodiagnostisches Gespräch).

 

3. Psychodiagnostisches Gespräch online per ZOOM (ca. 60 Minuten) mit dem Direktor des Zentrums für psychologische Diagnostik, Professor Dr. H. Bass, einschließlich Beurteilung nach dem AAA (Adult Asperger Assessment) und dem  ADOS-2 (Autism Diagnostic Observation Schedule ). AAA und ADOS sind weltweit eingesetzte Diagnoseverfahren zur Erfassung von Verhaltensmerkmalen. Danach:

 

4. Final Tests: Diese beinhalten weitere online-Tests zur Bestimmung des Schweregrades der ASS-Belastung nach DSM-5,  differentialdiagnostische Tests zur Abgrenzung gegenüber alternativen Erklärungsmöglichkeiten der Symptome (z. B. schizoide Persönlichkeitsstörungen, ADHS oder erlittene Traumata, sowie Tests zur Erfassung weiterer autismusspezifischer Aspekte (Kommunikation, Interaktion, Vorstellungsvermögen, Empathie, Sonderinteressen) sowie etwaigen Maskings.

​

5. Theory-of-Mind-Test (TOM-Test) in Dialogform (30 Minuten online).

​

6. Zeitnahe mehrseitige wissenschaftliche Auswertung und Diagnosestellung nach den neuesten Standards der Weltgesundheitsorganisation, dem ICD-11, und der American Psychiatric Association, dem DSM-5, sowie den ärztlichen Leitlinien. Ergänzend erfolgt auf Wunsch eine Beurteilung der Funktionseinschränkungen nach der ICF (International Classification of Functioning, Disability and Health) der Weltgesundheitsorganisation. Das ist sinnvoll beispielsweise für die Beantragung eines Nachteilsausgleichs im Beruf.

​

​Klientinnen und Klienten schrieben:

"Mir hat es gefallen, dass ich von Anfang an ernst genommen wurde und mir genau zugehört wurde. Mit der Balance zwischen Lesbarkeit und Wissenschaftlichkeit des Gutachtens war ich sehr zufrieden."
Alexander, 31 Jahre alt, Angestellter.

"Ich habe den Diagnostikprozess insgesamt als angenehm und zügig erlebt. Kürzere Wartezeiten wären natürlich wünschenswert, auch wenn mir bewusst ist, dass dies vermutlich nur schwer umzusetzen ist. Ich habe mich bei beiden Kontaktpersonen, mit denen ich zu tun hatte, durchgehend gut aufgehoben gefühlt. Zudem hatte ich jederzeit den Eindruck, dass Fragen ausdrücklich willkommen waren. Ich empfand den Umgang insgesamt als sehr sprachsensibel und respektvoll.“ 
Laura, 24 Jahre alt, Lehramtsstudentin.

​​​​

 

​

 

Weitere Infos zur Diagnostik: ASS


Autismus-Spektrum-Störung

Die Neurodiversität auf dem Autismus-Spektrum tritt erst langsam ins Bewusstsein der Öffentlichkeit, obwohl Hunderttausende Erwachsene davon betroffen sind! Wir testen im Rahmen eines umfassenden Diagnostikverfahrens. Dieses finden Sie hier erläutert.

© 2024-2025 Zentrum für Psychologische Diagnostik

bottom of page